Die vier Kenngrößen
Eine Immobilienfinanzierung ist ein an Kauf oder Bau gebundenes Darlehen. Diese vier Größen bestimmen Ihre Konditionen:
- Zinssatz & effektiver Jahreszins
- Dauer der Zinsbindung
- Höhe der Tilgung & Eigenkapital
Eine Immobilienfinanzierung ist ein an Kauf oder Bau gebundenes Darlehen. Diese vier Größen bestimmen Ihre Konditionen:
Ihre Finanzierungskosten lassen sich auf mehreren Wegen reduzieren:
Mit diesem Fahrplan kommen Sie sicher ans Ziel:
Die erste Wahl für eine günstige Immobilienfinanzierung – aus gutem Grund:
Von der ersten Berechnung bis zur Auszahlung: Wir vergleichen, beraten und begleiten – transparent und persönlich.
Über 500 Banken in Sekunden verglichen – wir holen die beste Kondition für Ihren Immobilienkauf heraus.
Ihre mögliche Finanzierungssumme und Monatsrate sofort berechnet.
Top-Zinsen im Blick – wir sichern den richtigen Zeitpunkt für Sie.
Ein fester Ansprechpartner – von der Anfrage bis zur Auszahlung.
Durchschnittliche effektive Jahreszinsen für Wohnungsbaukredite privater Haushalte in Deutschland – monatlich aktualisiert. Stand: Juni 2026. Ihre Konditionen können je nach Bonität und Objekt abweichen.
Quelle: Deutsche Bundesbank, MFI-Zinsstatistik. Unverbindliche Durchschnittswerte – Ihr persönliches Angebot liegt durch unseren Bankenvergleich häufig darunter.
Eine Immobilienfinanzierung ist ein zweckgebundenes, langfristiges Darlehen für den Kauf einer Immobilie – ob Eigentumswohnung, Haus oder Kapitalanlage. Zweckgebunden heißt: Das Geld darf nur für die Immobilie verwendet werden, dafür verlangt die Bank Nachweise. Im Gegenzug bekommen Sie deutlich günstigere Zinsen als bei einem normalen Ratenkredit, denn die Immobilie selbst dient der Bank als Sicherheit.
In den allermeisten Fällen läuft die Finanzierung als sogenanntes Annuitätendarlehen. Das Prinzip ist einfach: Sie zahlen jeden Monat dieselbe Rate, die aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil besteht. Mit jeder Rate schrumpft Ihre Restschuld – und weil auf weniger Schulden weniger Zinsen anfallen, steckt in derselben Rate von Monat zu Monat etwas mehr Tilgung. Sie zahlen also mit der Zeit automatisch schneller ab, ohne dass sich Ihre Belastung ändert.
Am Ende der Zinsbindung ist der Kredit meist noch nicht komplett getilgt. Die verbleibende Restschuld regeln Sie dann über eine Anschlussfinanzierung – zu den dann gültigen Zinsen, bei Ihrer bisherigen oder einer günstigeren Bank.
Der Sollzins ist der reine Kreditzins. Vergleichen sollten Sie aber immer den effektiven Jahreszins – nur er enthält die Nebenkosten der Finanzierung.
Üblich sind 2 bis 3 % anfängliche Tilgung. Wer nur 1 % tilgt, zahlt schnell 40 Jahre und länger – ein Prozentpunkt mehr verkürzt die Laufzeit um viele Jahre.
Sie legen fest, wie lange Ihr Zins garantiert ist – meist 5 bis 20 Jahre. Länger heißt mehr Planungssicherheit, kürzer oft einen etwas besseren Zins.
Faustregel: Kaufnebenkosten plus 10–20 % des Kaufpreises. Auch Wertpapiere, ein Grundstück oder Eigenleistung zählen mit – und Vollfinanzierung ist bei guter Bonität möglich.
Kein Institut verleiht sechsstellige Summen ohne Sicherheit. Deshalb lässt sich die Bank eine Grundschuld ins Grundbuch eintragen – ihr Pfandrecht an der Immobilie, falls die Raten dauerhaft ausbleiben. Für Sie im Alltag ohne Bedeutung, für die Konditionen aber entscheidend: Die Bank rechnet intern mit dem Beleihungswert, also dem Betrag, den die Immobilie bei einem Verkauf sicher erzielen würde. Je nach Institut finanziert sie davon 60 bis 80 % zum besten Zins. Alles darüber – etwa bei einer Finanzierung ohne Eigenkapital – kostet einen Aufschlag. Deshalb wirkt jedes eingebrachte Eigenkapital doppelt: weniger Kredit und ein besserer Zinssatz auf den Rest.
Der Standard, aus gutem Grund: konstante Rate, klare Planung, am Ende der Zinsbindung bleibt eine Restschuld für die Anschlussfinanzierung. Passt für die meisten Käufer.
Hier ist der Kredit am Ende der Zinsbindung komplett abbezahlt – keine Restschuld, kein Zinsrisiko. Dafür ist die Rate spürbar höher. Ideal bei sicherem, gutem Einkommen.
Während der Laufzeit zahlen Sie nur Zinsen, die Tilgung folgt am Ende in einer Summe – etwa aus einem Erbe oder einer fälligen Versicherung. Ein Sonderfall, der gut geplant sein will.
Welche Variante rechnerisch die beste ist, hängt an Ihrer Situation – wir stellen die Optionen im Gespräch konkret nebeneinander.
Von der ersten Anfrage bis zur Auszahlung begleiten wir Sie persönlich – transparent und ohne Verpflichtung.
Sie senden uns unverbindlich Ihre Eckdaten – online, telefonisch oder per WhatsApp.
Im persönlichen Gespräch klären wir Ihre Wünsche, Möglichkeiten und Fördermittel.
Wir vergleichen über 500 Banken und holen das beste Angebot für Sie heraus.
Sie wählen Ihr Wunschangebot, wir übernehmen die komplette Abwicklung mit der Bank.
Nach Unterschrift wird Ihr Darlehen ausgezahlt – Ihrer neuen Immobilie steht nichts mehr im Weg.
Nicht nur der Zinssatz entscheidet. Eine gute Immobilienfinanzierung passt zu Ihrem Leben – mit überschaubarer Rate, Flexibilität und Sicherheit.
Je mehr Eigenkapital, desto besser die Konditionen – bei uns auch ohne Eigenkapital möglich.
Schon 0,3 % weniger Zins sparen über die Laufzeit oft mehrere Tausend Euro.
Mit einer langen Zinsbindung schützen Sie sich vor steigenden Zinsen.
Sondertilgungen und anpassbare Tilgungssätze geben Ihnen jederzeit Spielraum.
Grunderwerbsteuer, Notar & ggf. Makler – wir kalkulieren sie von Anfang an mit ein.
Wir prüfen kostenfrei, welche Förderung & Zuschüsse Ihnen zustehen.
Ob Eigennutzung oder Kapitalanlage – jedes Objekt hat seine eigenen Spielregeln bei der Bank. Wir kennen sie und beraten Sie unabhängig.
Der klassische Einstieg ins Eigentum. Besonderheit: Die Bank prüft neben Ihnen auch die Eigentümergemeinschaft – Hausgeld, Rücklagen, Protokolle. Wir sagen Ihnen vorab, welche Unterlagen Sie vom Verwalter brauchen.
Mehr Platz, mehr Verantwortung – und meist die größte Finanzierung des Lebens. Hier zählt eine Rate, die auch mit Kindern, Auto und Urlaub noch atmet. Wir rechnen ehrlich, nicht schöngerechnet.
Gebraucht kaufen heißt oft: günstiger einsteigen, aber Sanierung mitdenken. Neue Heizung oder Bad lassen sich häufig direkt ins Kaufdarlehen aufnehmen – meist günstiger als ein separater Kredit hinterher.
Vermietete Objekte rechnen Banken anders: 70–80 % der Kaltmiete zählen als Einkommen, die Darlehenszinsen sind als Werbungskosten absetzbar. Welche Bank Mieteinnahmen am großzügigsten bewertet, wissen wir aus der Praxis.
Ihre Zinsbindung läuft aus? Die alte Bank macht selten von sich aus das beste Angebot. Wer 12 bis 36 Monate vorher vergleicht, hat alle Optionen – so funktioniert die Anschlussfinanzierung.
Vollfinanzierung geht – bei sicherem Einkommen und werthaltigem Objekt, gegen einen Zinsaufschlag. Die Bankauswahl wird kleiner, deshalb entscheidet hier der Vergleich. Wir prüfen ehrlich, ob es für Sie sinnvoll ist.
Drei einfache Bausteine – wir sagen Ihnen genau, was nötig ist, und stellen für Sie die vollständige Checkliste zusammen.
Diese Grundlagen prüfen Banken bei jeder Immobilienfinanzierung.
Nachweise zu Ihrer Person und Ihrem Einkommen.
Angaben rund um Ihre Wunschimmobilie.
Als unabhängige Finanzierungsberater stehen wir auf Ihrer Seite – nicht auf der Seite einer Bank.
Wir vertreten Ihre Interessen und vergleichen objektiv – ohne Bindung an eine einzelne Bank.
Aus einem großen Netzwerk filtern wir das günstigste Angebot für Ihre Situation heraus.
Beratung und Vergleich sind unverbindlich und kostenfrei – unsere Vergütung kommt von der Bank.
Tiefe Marktkenntnis und über 20.000 zufriedene Kunden – auch in schwierigen Fällen.
Wir prüfen kostenfrei KfW-, BAFA- und Landesförderungen und binden sie optimal ein.
Telefon, E-Mail oder WhatsApp – Sie haben feste Ansprechpartner, die sich um Sie kümmern.
Die wichtigsten Fragen rund um die Immobilienfinanzierung – verständlich beantwortet. Sie haben weitere Fragen? Wir sind für Sie da.
Frage stellenAls Faustregel gilt: mindestens die Kaufnebenkosten aus eigener Tasche, besser noch 10 bis 20 % des Kaufpreises obendrauf. Der Grund: Je weniger die Bank finanzieren muss, desto günstiger wird Ihr Zins. Was viele nicht wissen – als Eigenkapital zählt nicht nur das Geld auf dem Konto. Auch ein abbezahltes Grundstück, Wertpapiere oder Eigenleistung am Objekt können angerechnet werden. Wir schauen uns gemeinsam an, was Sie tatsächlich einbringen können.
Ja – aber nicht für jeden. Banken finanzieren 100 % des Kaufpreises oder sogar mehr, wenn Einkommen und Bonität stimmen und das Objekt werthaltig ist. Sie zahlen dafür allerdings einen Zinsaufschlag, und die Auswahl an Banken wird kleiner. Genau deshalb lohnt sich hier der Vergleich besonders: Welche Bank eine Vollfinanzierung zu welchen Konditionen mitträgt, unterscheidet sich stark. Wir wissen aus der Praxis, wo Ihre Anfrage die besten Chancen hat.
Eine bewährte Faustregel: Die Rate sollte etwa 35 % Ihres Haushaltsnettoeinkommens nicht übersteigen. Bei 4.000 € netto im Monat wären das rund 1.400 €. So bleibt genug Luft für Nebenkosten, Rücklagen und das normale Leben. Wichtig ist auch die Tilgung: Wer nur 1 % tilgt, zahlt Jahrzehnte. Wir empfehlen meist 2 bis 3 % anfängliche Tilgung – und rechnen Ihnen durch, was das für Laufzeit und Gesamtkosten bedeutet.
In Sachsen kommen 5,5 % Grunderwerbsteuer auf den Kaufpreis, in Thüringen 5,0 %. Dazu rund 1,5 bis 2 % für Notar und Grundbucheintrag – und falls ein Makler beteiligt ist, üblicherweise 3,57 % inklusive Mehrwertsteuer. Unterm Strich also gut 9 bis 12 %. Bei einer Wohnung für 250.000 € reden wir über 25.000 € und mehr, die zusätzlich zum Kaufpreis anfallen. Diese Summe gehört von Anfang an in die Kalkulation, nicht erst am Notartermin.
Bei einer Wohnung prüft die Bank nicht nur Sie, sondern auch die Eigentümergemeinschaft. Verlangt werden meist die Teilungserklärung, die letzten Protokolle der Eigentümerversammlung, die Höhe des Hausgelds und die Instandhaltungsrücklage. Steht eine teure Dachsanierung an, die die WEG jahrelang aufgeschoben hat, merkt die Bank das – und rechnet es ein. Wer diese Unterlagen vollständig und sauber einreicht, bekommt schneller eine Zusage. Wir sagen Ihnen vorab, worauf es ankommt.
Ja, aber nicht in voller Höhe. Die meisten Banken setzen 70 bis 80 % der Kaltmiete als Einkommen an – der Rest ist Sicherheitspuffer für Leerstand und Reparaturen. Wie großzügig gerechnet wird, ist von Bank zu Bank erstaunlich unterschiedlich, und genau das entscheidet oft darüber, ob eine Kapitalanlage finanzierbar ist. Dazu kommt der steuerliche Effekt: Bei vermieteten Objekten können Sie die Darlehenszinsen als Werbungskosten absetzen. Das sollte Ihr Steuerberater mit einplanen.
Häufig ja – auch wenn das erstmal komisch klingt. Banken sparen über den Vertriebsweg Vermittler eigene Beratungskosten und geben einen Teil davon über den Zins weiter. Dazu kommt der eigentliche Hebel: Ihre Hausbank kann Ihnen nur ihr eigenes Angebot machen, wir legen Ihnen mehrere nebeneinander. Schon 0,3 Prozentpunkte Unterschied machen bei 300.000 € über zehn Jahre mehrere tausend Euro aus. Vergleichen kostet Sie nichts – nicht vergleichen manchmal ein Vermögen.
Nach 10 oder 15 Jahren ist ein Immobilienkredit selten komplett abbezahlt – es bleibt eine Restschuld. Dafür gibt es drei Wege: Sie zahlen sie aus Erspartem ab, Sie verlängern bei Ihrer Bank (Prolongation), oder Sie wechseln mit einer Anschlussfinanzierung zu einer günstigeren Bank. Der Wechsel wird oft unterschätzt: Die alte Bank macht selten von sich aus das beste Angebot. Kümmern Sie sich am besten 12 bis 36 Monate vor Ablauf darum – dann haben Sie alle Optionen.
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